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Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg unterstützt die Vernetzung lokaler Akteure in der Pflege: Mit bis zu 1,5 Millionen Euro wurde die Implementierung Kommunaler Pflegekonferenzen gefördert. Ziel ist es, die Strukturen im Vor- und Umfeld der Pflege landesweit zu stärken.
Zielsetzung der Förderung
Die Förderung zielt darauf ab, landesweit Best-Practice-Beispiele für Kommunale Pflegekonferenzen zu etablieren. Auf Basis von § 4 LPSG können Stadt- und Landkreise diese Gremien einrichten, um zentrale Fragen der regionalen Pflege- und Unterstützungsstrukturen sowie die Schaffung altersgerechter Quartiere gemeinsam zu beraten. Darüber hinaus koordinieren die Konferenzen kommunale Beratungsangebote und stimmen verschiedene Leistungsangebote aufeinander ab. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt in der Erarbeitung gemeinsamer Empfehlungen, die unter aktiver Mitwirkung der Pflegekassen und deren Landesverbände entstehen. Die Beratungsergebnisse der Kommunalen Pflegekonferenzen dienen außerdem der Sozialplanung.
Das Ministerium hat den KVJS mit der Abwicklung des Förderprogramms beauftragt.