Ältere Wohnungslose

Wohnungsnotfallhilfe

Die Wohnungsnotfallhilfe steht vor einer wachsenden Herausforderung: Die Zahl älterer, kranker und pflegebedürftiger wohnungsloser Menschen steigt stetig an. Um den spezifischen Lebenslagen dieser Zielgruppe gerecht zu werden, ist eine Sensibilisierung für die komplexen Problemlagen sowie eine strukturierte Schnittstellenarbeit zwischen Wohnungslosenhilfe, Pflege und Gesundheitssystem unerlässlich.

Die Empfehlungen wurden von einem Expertengremium aus Vertretern der kommunalen Landesverbände, den Stadt- und Landkreisen und der Liga der freien Wohlfahrtspflege erarbeitet und dienen als Arbeitsgrundlage und Steuerungsunterstützung in den Kommunen vor Ort. Die vorliegenden Empfehlungen sind ein weiterer Baustein zur Entwicklung eines landesweiten Fachkonzepts in der Wohnungsnotfallhilfe.

Ziel dieser Empfehlung ist es, für die besondere Situation älterer, kranker, pflegebedürftiger und wohnungsloser Menschen zu sensibilisieren und Wege aufzuzeigen, wie an den Schnittstellen gut zusammengearbeitet werden kann, um den spezifischen Lebenslagen der Zielgruppe gerecht zu werden. Die Zielgruppe zeichnet sich zudem dadurch aus, dass neben den besonderen Lebensverhältnisse Schwierigkeiten im sozialen Bereich vorliegen. Ziel ist es, das Zusammenwirken von Leistungsträgern und Leistungserbringern im Interesse einer möglichst effektiven Hilfe für die Leistungsberechtigten zu verbessern.