Gemeinsam haben die kommunalen Landesverbände, der Kommunalverband für Jugend und Soziales und die Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg eine Initiative Erfrierungsschutz gestartet.
Handreichung für Kommunen und Einrichtungen
Im Zentrum der Initiative steht eine fundierte Handreichung für Kommunen und Einrichtungen. Dieses Dokument bietet rechtliche Sicherheit im Umgang mit Kältegefahren und klärt essenzielle Fragen:
- Rechtliche Situation: Welche Pflichten haben Kommunen?
- Zuständigkeiten: Wer ist im Ernstfall verantwortlich?
- Praxis-Tipps: Wie wird Hilfe vor Ort effizient koordiniert?
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Vorlagen für die Öffentlichkeitsarbeit
Die Initiative Erfrierungsschutz stellt außerdem Vorlagen für Infokarten, Plakate und Pressemitteilungen zur Verfügung, um obdachlose Menschen und ihre Mitbürger auf Gefahren und Hilfeangebote bei Kälte aufmerksam zu machen.
Die Arbeitshilfen stehen Ihnen kostenfrei als Download zur Verfügung. Sie sind so konzipiert, dass sie flexibel an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden können.
Hinweis zur Nutzung: Die Vervielfältigung erfolgt eigenverantwortlich vor Ort. Sie können spezifische Adressen, Notfallnummern und lokale Ansprechpersonen direkt in die Vorlagen einfügen.
Die Infokarte wendet sich direkt an obdachlose Menschen. Sie informiert über die Notrufnummer bei akuter Erfrierungsgefahr und enthält den Hinweis, dass und wo man sich im Winter rechtzeitig um eine Unterkunft bemühen sollte.
Die Karten können bei Behörden und Einrichtungen ausgelegt bzw. an Betroffene überreicht werden. Die Rückseite kann zum Ausdrucken oder Stempeln von Adressen und Ansprechpersonen genutzt werden. Hilfreich ist es, die Karten einzuschweißen, damit sie Wind und Wetter überstehen.